| Utgivelsesdato | Mars 2026 |
| Forfatter | |
| Pris | 275 NOK |
Magnus Carlsen - Die Kreativität eines Genies
Forlagets egen omtale
PDF-utdragBekanntlich gibt es im Schach viele Faustregeln und Denkschablonen, doch diesen blindlings zu folgen, ist nicht der Weg zum Erfolg. Die Richtigkeit dieser Aussage wird vom Stil des weltbesten Spielers Magnus Carlsen bestätigt, der sich unter anderem durch besondere Kreativität auszeichnet.
Dazu gehört, dass er nicht nur eine allgemeine Zweckdienlichkeit, sondern auch die Wirksamkeit eines möglichen Überraschungsmoments stets höher bewertet als blanke Prinzipientreue. Dieses Phänomen zeigt sich oft schon in der Eröffnung, wenn er seine Gegner mit seltenen oder verblüffenden ja bisweilen sogar mehr oder weniger provokanten Zügen konfrontiert und es zieht sich sodann durch alle Partiephasen.
In jedem der zehn Kapitel wird diese spezifische Herangehensweise genau beleuchtet, aber selbstverständlich werden nebenher all die jeweils gültigen Faustregeln besprochen, die ein Spieler ja zunächst einmal kennen muss, um auch ein Gespür für die häufig gegebenen Ausnahmen entwickeln zu können.
Die behandelten Themen reichen von Eröffnungsprinzipien über Rochadeangriff und Bauernformationen bis hin zu psychologischer Spielführung. Anhand verschiedener Beispiele wird demonstriert, was es heißt, das Risiko eines positionellen Qualitätsopfers nicht zu scheuen, Provokation zu einem effektiven Markenzeichen zu machen oder auch den Prozess des Lavierens als 'aktives Aussitzen' einzusetzen.
Abgerundet wird jedes Kapitel durch zahlreiche Aufgaben, die es dem Leser ermöglichen, zu jedem Thema den erzielten Lerneffekt zu testen und zu bewerten. Alle Partien sind mit praktischen QR-Codes versehen, damit sie auch problemlos am Smartphone nachgespielt und analysiert werden können.
Lassen Sie sich also von Magnus Carlsens Kreativität inspirieren und würzen Sie in Zukunft auch Ihre eigenen Partien mit dieser äußerst wirksamen Zutat!
Innhold
009 Zeichenerklärung
010 Kapitel 1: Auf der Suche nach kreativen Eröffnungsideen
010 Teil 1: Gradlinige Eröffnungsbehandlung bringt Power
010 Einleitung: Vom Einfachen das Beste
013 6 beispielhafte Kurzpartien
021 Aufgaben
022 Lösungen der Aufgaben
024 Fazit Teil 1
028 Teil 2: Kreativität bei der Eröffnungswahl
029 Abschnitt A: Mit Sc3 (statt c3, d4) gegen Spanisch-Strukturen
031 Abschnitt B: Ein vollkommen neues Aufbaukonzept gegen Sizilianisch
033 Abschnitt C: Unterschätzte aber nicht ungefährliche Nebenvarianten
035 Abschnitt D: Tief angelegte Neuerungen in Hauptvarianten
039 Fazit Teil 2
041 Kapitel 2: Rochadeangriffe
041 Teil 1: Rochaden auf unterschiedliche Flügel
042 Abschnitt A: Der Bauernsturm
044 Abschnitt B: Springeropfer zwecks Linienöffnung
046 Abschnitt C: Im Stil von Mikhail Tal – nur mit etwas mehr Prophylaxe
049 Abschnitt D: Angriff auf die lange Rochade
051 Aufgaben
052 Lösungen der Aufgaben
054 Fazit Teil 1
055 Teil 2: Kurze Rochade auf beiden Seiten
056 Abschnitt A: Die ‘Angreifer/Verteidiger’-Bilanz
057 Abschnitt B: Beim Angriff möglichst die komplette Armee einsetzen
062 Abschnitt C: Der Abtausch von Verteidigern schwacher Felderkomplexe
063 Abschnitt D: Bauernsturm bei geschlossenem Zentrum
065 Aufgaben
068 Lösungen der Aufgaben
074 Fazit Teil 2
075 Kapitel 3: Bauernformationen
075 Teil 1: Das Najdorf-Zentrum mit Bauern auf d6 und e5
076 Abschnitt A: Manöver zwecks Nutzung der weißfeldrigen Schwächen
079 Abschnitt B: Die Transformation durch Sd5 gefolgt von Lxd5 exd5
083 Aufgaben
084 Lösungen der Aufgaben
085 Fazit Teil 1
086 Teil 2: Die adäquate Behandlung der ‘Karlsbader-Struktur’
087 Abschnitt A: Der Minoritätsangriff
089 Abschnitt B: Der Majoritätsangriff
092 Abschnitt C: Weißfeldriges Powerplay gegen geschwächte Struktur am Königsflügel
097 Aufgaben
098 Lösungen der Aufgaben
099 Fazit Teil 2
101 Kapitel 4: Psychologische Spielführung
101 Teil 1: Kalkuliertes Risiko am Beispiel Qualitätsopfer
102 Abschnitt A: Läuferpaar als Kompensation
105 Abschnitt B: Königsangriff mit Läufer gegen Turm
107 Abschnitt C: Kontrolle im Endspiel
109 Abschnitt D: Starker Zentrumsspringer
111 Aufgaben
112 Lösungen der Aufgaben
114 Fazit Teil 1
115 Teil 2: Provokation
115 Abschnitt A: König bleibt in der Eröffnung in der Mitte
118 Abschnitt B: Dem Gegner offene Linien überlassen
119 Abschnitt C: Dem Gegner einen starken Springervorposten überlassen
120 Abschnitt D: Schwächende Bauernzüge provozieren
121 Abschnitt E: Provokante Springerzüge in der Eröffnung
123 Abschnitt F: Inkaufnahme von Doppelbauern
124 Fazit Teil 2
125 Teil 3: Lavieren
127 Abschnitt A: Lavieren gegen Schwächen
128 Abschnitt B: Aus nichts etwas machen
136 Fazit Teil 3
137 Kapitel 5: Die schnelle Seite des Schachspiels
138 Zehn Aspekte von Carlsens Stil im Schnellschach
138 1. Überraschungen in der Eröffnung
143 2. Einfache Kombinationen
145 Aufgaben
146 Lösungen der Aufgaben
148 3. Herbeiführung ‘verschobener’ Materialkonstellationen
152 4. Qualitätsopfer
157 5. Provokation
161 6. Verlust des Verlustgespürs / Überschätzung
162 7. Comeback in schlechter Stellung
165 8. Überlegenheit in klassischen Endspielen
165 – Die kritische Länge von Stoppdiagonalen
166 – Zwei tiefgründige Turmendspiele
168 – Botwinniks Faustregel für Springerendspiele
170 – Wechselseitiger Zugzwang
171 – Die Tücken der Vancura Verteidigung
172 – Damenendspiele
173 – Der richtige Königsweg
175 9. Meister der Endspielprinzipien
175 Abschnitt A: Ungleichfarbige Läufer begünstigen den Angreifer
177 Abschnitt B: Königsaktivierung
181 10. Die Kunst des Mattnetzknüpfens
185 Aufgaben
188 Lösungen der Aufgaben
191 Quellenverzeichnis
192 Über den Autor
| Innbundet? | Nei |
| Type | Bok |
| Språk | Tysk |
| Antall sider | 194 |